Über uns

Über das “Schipper Klottje Leer” e.V.

Das “Schipper Klottje Leer” ist ein selbständiger Verein mit gut 100 Freiwilligen, Frauen und Männer. Sie haben sich unter der Leitlinie „Wir möchten “LEER – Historische Altstadt” mit Leben füllen, möchten Menschen zusammen führen“ zusammengefunden. Mehr als 25 Jahre schon, aus kleinsten Anfängen, folgen Sie diesem Credo.


Was machen wir

Maiboom wor’t am moisten is

Großer Maikranz, Girlanden gegen 19.00 Uhr am Vorabend des 1. Mai auf dem „Waage“-Platzalte Sitte in Ostfrieslandkurze Ansprache Pastor auf Plattdeutsch – gemeinsam mit dem „Bingumer Shanty Chor“

„Treffen Traditions Schiffe unner d’Rathuustoorn“

Schiffe wie sie früher fuhren. Aus Deutschland, Holland, Belgien,von weit her schaffen freundschaftliche Verbindungen über Grenzen hinweg.Länger als 25 Jahre, heute alle zwei Jahre, eines der bedeutendsten Treffen entlang der Nordseeküste

„Wiehnachtsmarkt achter d’Waag“

An den Adventssonntagen nachmittags von 14.00 – 19.00 Uhr. Ein Markt ohne Kommerz, im Gegenteil, einige zehntausend Euro gehenjedes Jahr an Wohltätigkeitsträger – für andere. Schiffe und Gassenin der Altstadt, Kirchtürme und Rathaus festlich geschmückt.Kindergärten die ihren eigenen Baum geschmückt haben, Posaunenchöre, Gitarren-, Ziehharmonika-, Bläsergruppen unterhalten von der Bühne die so wundervolle Stimmung auf diesem Markt. Aus 23 kleinen bunten Häuschen werden Glühwein, Feuerzangenbowle, Poffertjes und Pfadfinder-Waffeln, Speckendicken, Bratwurst, köstliche Pralinen und Schmalzgebäck angeboten. Hausgemachte Strickwaren, Marzipan, Schmuck, gebrannte Mandeln, Tiffany, Kunstwerke aus Holz.Dazwischen, wie schon beim „Treffen Traditions Schiffe“ die „Eerdmanntjes“. Sie sind Helfer vom Weihnachtsmann der aus dem Dunklen mit einem Schiff ganz von Spanien kommt. So viele Kinder warten auf ein kleines Geschenk. Wie sollte der Weihnachtsmann alleine den Weg zur Bühne finden. Da sitzt er dann auf einem goldenen Sessel und lässt sich von Kindern ein Gedicht oder ein Lied vortragen. Am 3. Advent gerade vorher haben die Pfadfinder vom Stamm „Wildgänse“ das Friedenslicht von Bethlehem gebracht. Selbst abgeholt haben sie es aus Wien, um es an die vielen, vielen Menschen auf dem „Wiehnachtsmarkt achter d’Waag“ zu bringen.


Am 4. Advent um 19.00 Uhr, wenn der „Wiehnachtsmarkt achter d’Waag“ wieder zu Ende geht, kommt eine Pastorin, die die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas Evangelium anliest. Gemeinsam mit einer Sopranistin stimmt sie das letzte Lied, begleitet vom Summen der Männer vom „Bingumer Shanty Chor“ an.

„Stille Nacht, heilige Nacht“

Leise erst, dann deutlicher, sind es fünfhundert? oder sind es tausend? Hand in Hand erklingt das alte Lied durch „LEER – Historische Altstadt“ und mancher bekennt dann leise: „Nu, ja nu kann Wiehnachten komen!“


„Wiehnachtsmarkt achter d’Waag“

An den Adventssonntagen nachmittags von 14.00 – 19.00 Uhr. Ein Markt ohne Kommerz, im Gegenteil, einige zehntausend Euro gehenjedes Jahr an Wohltätigkeitsträger – für andere. Schiffe und Gassenin der Altstadt, Kirchtürme und Rathaus festlich geschmückt.Kindergärten die ihren eigenen Baum geschmückt haben, Posaunenchöre, Gitarren-, Ziehharmonika-, Bläsergruppen unterhalten von der Bühne die so wundervolle Stimmung auf diesem Markt. Aus 23 kleinen bunten Häuschen werden Glühwein, Feuerzangenbowle, Poffertjes und Pfadfinder-Waffeln, Speckendicken, Bratwurst, köstliche Pralinen und Schmalzgebäck angeboten. Hausgemachte Strickwaren, Marzipan, Schmuck, gebrannte Mandeln, Tiffany, Kunstwerke aus Holz.Dazwischen, wie schon beim „Treffen Traditions Schiffe“ die „Eerdmanntjes“. Sie sind Helfer vom Weihnachtsmann der aus dem Dunklen mit einem Schiff ganz von Spanien kommt. So viele Kinder warten auf ein kleines Geschenk. Wie sollte der Weihnachtsmann alleine den Weg zur Bühne finden. Da sitzt er dann auf einem goldenen Sessel und lässt sich von Kindern ein Gedicht oder ein Lied vortragen. Am 3. Advent gerade vorher haben die Pfadfinder vom Stamm „Wildgänse“ das Friedenslicht von Bethlehem gebracht. Selbst abgeholt haben sie es aus Wien, um es an die vielen, vielen Menschen auf dem „Wiehnachtsmarkt achter d’Waag“ zu bringen.


Am 4. Advent um 19.00 Uhr, wenn der „Wiehnachtsmarkt achter d’Waag“ wieder zu Ende geht, kommt eine Pastorin, die die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas Evangelium anliest. Gemeinsam mit einer Sopranistin stimmt sie das letzte Lied, begleitet vom Summen der Männer vom „Bingumer Shanty Chor“ an.

„Stille Nacht, heilige Nacht“

Leise erst, dann deutlicher, sind es fünfhundert? oder sind es tausend? Hand in Hand erklingt das alte Lied durch „LEER – Historische Altstadt“ und mancher bekennt dann leise: „Nu, ja nu kann Wiehnachten komen!“



Museumshafen an’t Oever

1995 – inzwischen gut 25 Jahre zurück – luden einige Liebhaber „alter“ Schiffe zu einem Treffen in Leer ein und versetzten den schönsten Platz von Leer unterm Rathausturm, hinter der „Waage“ an’t Oever“ (am Ufer) um rund 100 Jahre zurück.

Bauchige Schiffe, hohe Masten, Seitenschwerter, braune Segel, der Geruch nach Farbe und Teer, das sprechende Laut der alten Schiffsmaschinen (komm wedder, komm wedder – wie in den Tagen vor dem Krieg).

Frauen in langen Kleidern und blauen Schürzen, Männer in blauen Overall ganz versunken ihre Konzertina spielend, ein Shantychor, der sich auf einem Schiffsdeck gefunden hat, dazwischen wieder die „Eerdmanntjes“, „LEER’s – Historische Altstadt“ lebt, war plötzlich ein Platz für alle.

Für alle – und doch völlig ungezwungen – man konnte sich treiben lassen, irgendwie als wenn es ein großer Familienkreis wäre.

Dahinter – nur nicht nach vorne treten – standen die Frauen und Männer vom sich damals bildenden „Schipper Klottje“. Sie hatten keine großen Pläne, wollten eigentlich nur ihre Gäste „Willkommen“ heißen, die mit 38 Traditionsschiffen gekommen waren. Aus diesen 38 sollten in den folgenden Jahren weit über hundert werden: „Leer is iets heel bijzonders“, sagten die vielen holländischen Gäste.

Immer wieder hörte man in Leer: So müsste es immer hinter der „Waage“ sein – alte Schiffe, braune Segel – stille Betriebsamkeit … und Leben in der Altstadt.


… und die, die dieses erste „Treffen Traditions Schiffe“ ins Leben gerufen hatten, begannen Pläne für einen Museumshafen zu machen.


Das machte auch Sinn: An der gegenüber liegenden Hafenseite entstanden „Speicherhäuser“. Leer war nach Hamburg die bedeutendste Reederei-Stadt, ganz Deutschlands. Die Vorfahren der Leeraner Reeder hatten in vielen Fällen ihr Brot auf Schiffen verdient, wie sie im Museumshafen liegen sollten.


Schleppzüge auf der Ems, ein Dampfschlepper mit zwei tausend Tonnen Kähnen im Anhang boten noch Anfang 1950 ein tägliches Bild auf der Ems. Erz von Emden zu Berg, Kohle von der Ruhr zu Tal.


Das Urbild eines solchen Schleppers fand man, zwar modernisiert, in Holland. Und es waren die gleichen Freiwilligen vom „Treffen Traditions Schiffe“, die das von 1926 stammende Schiff von innen und außen wieder so erscheinen ließen, wie seine Schwestern auf der Ems.Eine Tjalk kam dazu, ein Motorschlepper, der kleinste Schlepper Europas, ein Opduiver (Aufdrücker) und eine hölzerne Tjalk, die maßgetreu einer Fehntjer Tjalk nachgebaut war.


Heute ist der „Museumshafen an’t Oever“ gut belegt, eine Hommage an die Reeder unserer Stadt, aber auch das lebendige, pulsierende Herz von „LEER – Historische Altstadt“.


Freiwillige haben aus einer toten Altstadt ein Juwel gemacht. Ein strahlendes Juwel, welches seine Leuchtkraft aus einem Bekenntnis bekommt.


… wir möchten „LEER – Historische Altstadt mit Leben füllen wir möchten Menschen zusammenführen!“